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Posts mit Tags ‘Raucherentwöhnung’

Freitag, November 18, 2011 @ 11:11 PM

Dieter Schneider, Präsident von TSV 1860, raucht elektronische ZigarettenDie Münchner Abendzeitung veröffentlichte vor ein paar Wochen ein längeres Interview mit Dieter Schneider, dem leidgeprüften Präsidenten des Fussballvereins TSV 1860 aus München.

Neben den Leiden seines Vereines (von dem ich übrigens auch ein Fan bin ;) erzählt er auch von seiner gesundheitlichen Situation, die bedingt durch den ganzen Stress rund um eine Beinahe-Insolvenz, Investoreneinstieg und dem üblichen Kasperltheater doch stark leiden musste…

Und das ist ihm nicht nur sprichwörtlich auf den Magen geschlagen: er hat nun mit Verwachsungen im Magen zu kämpfen (eventuell schon Magengeschwüre) was vielleicht auch durch seinen starken jahrelangen Zigarettenkonsum bedingt ist.

Und dann ist dort folgende Passage zu lesen:

Reporter: Dann mussten Sie erst mal 1860 retten. Ich habe vor drei Monaten mit dem Rauchen aufgehört. Und das, obwohl ich immer genauso viel wie Sie geraucht habe.


Dieter: Schneider: Das freut mich, ich sitze hier gerade mit einer E-Zigarette in der Hand. Die habe ich mir gerade erst besorgt. Die macht keinen Gestank und die dürfte man sogar im Flugzeug rauchen. Vielleicht sind diese Dinger ja ein Zwischenschritt, um aufzuhören.

 

Zuerst einmal möchte ich an dieser Stelle Dieter Schneider viel Glück wünschen: mit der Weiterführung des Vereins (schwer genug!) und natürlich auch damit das er reguläre Zigaretten gegen Elektrische Zigaretten eingetauscht hat.

Die Frage die mich aber hier beschäftigt ist ob er dies nun aus eigenem Antrieb aufgegeben hat (schwer vorstellbar bei einem so starken Raucher) oder ob ihm dies von ärztlicher Seite empfohlen wurde. Und nicht nur um mit dem Rauchen aufzuhören sondern um damit auch die Magenprobleme in den Griff zu kriegen.

Freilich, ich bin kein Arzt oder Wissenschaftler; aber den regulären Zigarettenrauch in den Körper einzuatmen ist nicht nur für die Lunge schädlich und dazu gibt es genug Studien z.B. die auf Spiegel Online. Aber eine Studie für die Effekte auf den Magen ist meines Wissens nicht bekannt!

Aber so einfach möchte ich ich mich hier nicht geschlagen geben! Studien beziehen sich auch in erster Linie immer auf empirischen Erhebungen, auch primär auf Befragungen von Betroffenen.

Daher möchte ich hiermit eine Initiate starten und die Frage stellen (und mich vorab  für Ihre Mithilfe schon bedanken):

Können reguläre Zigaretten auch “auf den Magen schlagen”? Was ist Ihre Meinung dazu? 


Glauben Sie das reguläre Zigaretten "auf den Magen" schlagen ?

  • Ja, davon habe ich schon mal gehört/bin davon betroffen (10%, 11 Votes)
  • Nein, das kann ich mir nicht wirklich vorstellen (15%, 16 Votes)
  • Vielleicht? Aber dazu müsste es einen Nachweis/Studie geben! (16%, 17 Votes)
  • Ja, das glaube ich auf jeden Fall! (63%, 67 Votes)

Anzahl Stimmen: 107

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Sonntag, September 25, 2011 @ 09:09 PM
BRAVO Nikotinfreie Zigaretten aus SaladIn den Vereinigten Staaten gibt es ja bekannterweise nikotinfreie Zigaretten ganz normal in Pharmazien und Supermärkten (zumindest in Kalifornien). Da diese aber nach wie vor auf der Grundlage von normalen Tabak hergestellt werden, sind diese auch nicht wirklich zielführend zu Raucherentwöhnung geeignet. Einen ganz anderen Ansatz haben  hier ein Wissenschaftler und ein Geschäftsmann aus Amerika entwickelt.

Vor über 45 Jahren hatte der  Columbia University Abgänger Dr. Torigian von dem aus New York stammenden Pharmazie Unternehmer Joseph Genovese folgende Herausorderung bekommen:  in einer 10.000 Quadratmeter großen Fabrikhalle südlich des Hartsfield-Atlanta International Airport ein Zigarettenprodukt zu entwickeln welches weder schädlich ist noch tötlich für Menschen ist.

Alleine schon die Enormheit der Herausforderung zeigte damls schon dass beide Männer eine unglaubliche Vision hatten. Immerhin waren es die 1950er Jahre,  als Zigaretten eine akzeptierte Ergänzung zur täglichen Leben war und der damit verbundende Schaden nicht ernsthaft als Gefahr für die Gesundheit wahrgenommen wurde.

Amerikanische GIs wurden im zweiten Weltkrieg zu Haufenweise mit Zigaretten bestückt und damals wurden noch bei Inlandsflügen bei PanAm für die Passagiere nach dem Essen eine Packung Zigaretten auf das Tablett gelegt. In Werbungen traten damals auch noch Forscher auf welche bestimmte Zigarettensorten als “gesünder” darstellten. Bald aber war die schädliche Wirkung der Zigaretten nicht mehr zu übersehen und die Bezeichnung “Sargnägel” wurde damals auch erfunden.

Dr Torigian, welcher in seinem Hauptberuf als pharmazeutischer Forscher die Auswirkungen des Tabakkonsums untersucht hatte, stellte fest das der Tabak giftige Chemikalien enthält, vor allem das süchtig machende Nikotin war in sein Visier geraten. Sein ganzer Fokus war auch damals schon auf das Studium medizinischer Fachzeitschriften ausgelegt welche schon damals die schädlichen Auswirkungen des Tabaks auf Lunge, Herz und Gehirn dokumentieren.

In den 1920er und 1930er Jahren testete Dr Torigian eine Vielzahl von Materialien als Rauchtabak. Er nahm Karotten und Rüben, Baumwolle, Erdnüsse, Ahorn, Rhododendron und hundert andere Blätter und fritierte sie dann, briet sie oder nahm sie als reine Rohmaterial her:  Die meisten schmeckten eher scheußlich und machten ihn krank. Ein paar zumindest, so der 81-jährige Erfinder heute, “schmeckten aber überhaupt nicht schlecht“.

Vor fünfundzwanzig Jahre an dann, bewaffnet mit mehreren Patenten für Prozess für chemische Fermentierung von Salatblättern, hätte Torigian es fast geschafft.

In Hereford, dem Landwirtschafts- und Viehzucht Zentrum in Texas, gründete er die Bravo Smokes Company, welche mit lokalen Finanz-und Arbeitsmarkthilfen  aus den äußeren Blättern von Feldsalat eine neue Art von Zigaretten herstellte. Das Produkt mache für eine Weile Schlagzeilen und es wurden für die Firma befriedigende Umsätze registriert. Damals wie heute war es nicht nur  als Ersatz für das Rauchen gedacht sondern auch als einen Weg das Rauchen insgesamt aufzugeben.

Eine Kombination von Faktoren liess aber damls diesen ersten Versucht scheitern: Schwierigkeiten mit einheitlichen Rohstoffquellen; das Aroma welches nicht dem populären Tabakgeschmack entsprach und der Übernahmekampf mit einer Discounterkette.  Aber vor allem war damals die richtige Zeit noch nicht gekommen.

Nun hat aber  Torigian einen neuen Versuch gestartet:  Fünfundzwanzig neue Arbeitsplätze sind im neuen Werk der Bravo Smokes Corporation in South Wheeling, WV., entstanden.

Neue Produktionsmethoden sollen hierbei auch helfen: der Salat wird in feuchte Blättern gedrückt wird, mit speziellen Enzymen versetzt wird, dann zerkleinert und dann von speziellen Maschinen im Highspeed-Verfahren als Zigaretten hergestellt. Diese sind dann mit Filter bestückt, in King-Size und der Packungsinhalt beträgt 20 Stück (Preislich liegen diese etwas über regulären Zigaretten).

Die Zigaretten sind entweder online oder in unabhängigen Arzneimittel-und Naturkostläden erhältlich. Es gibt auch noch eine genaue klinische Studie zu den Gesundheitseffekten der Salatzigaretten und man muss doch vor dieser innovativen Weg den Hut ziehen.

Freilich muss man sich schon Fragen ob es dann in Zukunft diese Zigaretten bei uns gibt; und ob dann eine Frage wie “Salatzigaretten? Mit oder ohne Caesar-Dressing??” nur ein Scherz bleibt oder man auch wirklich so eine Zigarette darin dippen könnte…essbar wäre sie dann auf jeden Fall trotzdem nicht ;)

Mehr Infos auf der BRAVO Smokes Website »

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Dienstag, September 20, 2011 @ 11:09 PM

Shirley der rauchende Orang Utan aus MalaysiaEin malayischer Zoo hatte bis vor kurzem noch eine absolute “Star”-Attraktion, und das war nicht einer der seltenen malaysischen Tiger, sondern ein ganz normaler Orang-Utan Namens Shirley.

Gut, ganz normal ist dieser Orang-Utan dann nicht, sondern Shirley ist ein schwerer Kettenraucher und der “paffende Affe” (so auch schon mal in einem Reiseblog genannt) war die Hauptattraktion dieses Zoos.

Leider muss nun der unbekannte Zoo auf seinen “Star” verzichten denn das ganze Treiben wurde nun von den malaischen Behörden unterbunden in dem Shirley “beschlagnahmt” wurde.

Begründung waren hier die “artungerechten Haltungsbedingungen” und treibende Kraft hinter der Beschlagnahmung ist sicherlich die britische Umweltschutzorganisation Nature Alert welche dem Treiben nicht mehr ohne weiteres zusehen wollte (Bravo!).

Wie geht es nun weiter mit Shirley?

In erster Linie wurde Shirley in ein Gehege in der Nachbarstadt Melaka gebracht und soll dort auch die Umsiedlung in ein Wildgehege auf Borneo vorbereitet werden.

Ich habe nun dem Direktor des Zoos (Herrn Ahmad Azhar Mohammed) eine Email geschrieben das ich gerne mit nikotinfreien Zigaretten zur Raucherentwöhnung von Shirley beitragen würde und mich auch nach dem Wohlbefinden der Dame erkundigt. Laut dem Direktor aber ist aber “derzeit davon abzusehen das Shirley grosse Entzugserscheinungen” hat und deshalb wollte er auch dankend mein Angebot nicht annehmen.

Was soll man noch sagen?

Ich wünsche Shirley auf jeden Fall viel Glück in Ihrem neuen Leben und hoffe das solche “Experimente” ein einmaliger Ausrutscher in der Weltgeschichte waren: es müssen schon genug Leute an Nikotinsucht leiden, da ist es sicherlich nicht förderlich das wir solche Unarten auf unsere eigentlichen Artgenossen übertragen!

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